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BDSM und andere sexuelle Subkulturen

„Das fiktive Spiel des Sadomasochisten in seiner Subkultur (…) ist aus dem sozialen Handeln herausgenommen, es ist eine Maskerade, eine Dramaturgie mit festen Regeln – etwas grotesk und bizarr für den Außenstehenden, aber durchaus harmlos. Das perverse Spiel ist Abwehr, Kanalisierung und Ritualisierung neurotischer Mechanismen mit dem Resultat, dass soziales Handeln von diesen Impulsen befreit bleibt. Auf einer anderen und tieferen Ebene ist die Trennung jedoch weniger absolut: Die Gemeinsamkeiten liegen darin, dass es in der perversen Phantasie und der Brutalität im sozialen Handeln um dieselbe destruktive Dynamik geht, die aber dort, wo sie sich als Brutalität im sozialen und politischen Kontext äußert, im Gegensatz zur sadomasochistischen Perversion nicht durch ein magisches Ritual entschärft wird und daher alles andere als harmlos ist. Der psychische Ursprung der destruktiven Dynamik ist derselbe: es sind die frühen Wunden, die massenhaft geschlagen werden, die Vernarbungen, die zu Entstellungen führen, welche uns wegen ihrer Verbreitung kaum noch auffallen und fast in das Schönheitsideal (der erfolgreiche Mensch als strahlender Sieger über andere) integriert sind – die Erbsünde unserer Kultur, nicht ihre Verfallserscheinungen.

Zitat aus: Sexualität konkret, 1979, konkret-Verlag Hamburg.  „Sadomasochismus – Über die gesellschaftlichen Ursachen eines Modetrends “ von Eberhard Schorsch, Seite 83

In den us-amerikanischen Zentren des pornographischen Films, wie in Los Angeles, hat sich eine Nischenproduktion entwickelt, die für Innovationen des gesamten Marktes sorgte. Begleitet wurde diese Entwicklung u.a. durch die öffentliche Diskussion um die Sex-Industrie und die Pornographie, die von einem Teil der feministischen Bewegung und amerikanischen Universitäten mitgetragen wurde. Aus diesen Ansätzen entstand Anfang der 90er Jahre in den USA vor dem Hintergrund der Re-Ideologisierung von Heterosexualität im Zusammenhang mit Aids die Idee der Queer-Theorie. Sie erfasst die Organisation und Regulierung von Sexualität in ihrer Aufspaltung in Heterosexualität und Homosexualität, bzw. in unmarkierter Normalität einerseits und in markierter Abweichung andererseits als einen Schlüsselfaktor in der Herstellung von sozialen Welten. Die Queertheorien und die daraus resultierenden politischen Ansätze haben den sexuellen Subkulturen erheblich bei einer identitätsstiftenden Selbstdefinition und einem “Coming out“ geholfen. Infolge dieser Entwicklung gibt es in den USA inzwischen eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Nischenproduktionen im Filmbereich und eine Anzahl von Webseiten, welche sich durch ein qualitatives Webdesign und künstlerische Photographie und Editorials vom Mainstream abheben. Viele dieser Produkte kommen aus der sogenannten BDSM-Nische, oft  als „Dark“ oder „Pink“-Sektor bezeichnet der SM, Fetish, Gothic, homosexuelle und lesbischen Subkulturen, Bodymodification und viele weitere Spielarten umfasst. Im korrekten Sinne ist BDSM die Bezeichnung für eine verwandte Gruppe sexueller Vorlieben: Bondage und Discipline (B&D), Domination und Submission (D&S) und Sadomasochismus (S&M).

Unter diesem Begriff wird eine breite Varietät verschiedener Vorlieben jenseits des normativen Sexualitätsverständnisses zusammengefasst: Bondage, Spanking – vom viktorianischen „auf den Po schlagen“ bis hin zu körperlichen Züchtigungen, Sadomasochismus, Fuß- und Schuhfetischismus, Infantilismus, Rollenspiele, im speziellen Altersspiele und Herr-Sklaven-Verhältnisse, Crossdressing, Transgender, Gummifetische, Golden Shower und etliche weitere Eigenarten und Vorlieben, von den einen als „kinky&fetish“ benannt, von Sexualwissenschaftlern als Paraphilias systematisiert und erforscht.

Der Term „SM“ steht für Sadismus und Masochismus, zwei Begriffe die ihren Ursprung in der Literatur haben. Zum einem die Bücher des Franzosen Marquis de Sade mit ihren ausführlichen Beschreibungen sexueller Praktiken und die Schriften von Leopold von Sacher-Masoch, einem Österreicher, der sich dort über seine masochistische Veranlagung ausließ. Der Psychologe Richard von Krafft-Ebing benutzte die Begriffe 1886 erstmals im klinischen Zusammenhang, wobei „Sadismus“ in einem anderen Definitionsrahmen als den heutigen stand und überwiegend Akte sexueller Gewalt auf unfreiwilliger Basis beschrieb.

Nach neuerer Definition ist SM eine sexuelle Orientierung oder Verhalten zwischen zwei oder mehreren erwachsenen Partnern, die hetero,- bi-, homo-, oder transsexuell* sein können…

Ein Transsexueller oder eine Transsexuelle ist jemand der sich dem entgegengesetzten Geschlecht zugehörig fühlt. Oft lassen Transsexuelle an sich eine chirugische Operation zum Zwecke der Geschlechtsumwandlung vornehmen. Bei der Operation vom Mann zur Frau werden der Penis und die Hoden entfernt und eine künstliche Vagina eingerichtet. Die operative Modellierung eines männlichen Geschlechtsorgan ist weitaus komplizierter, obwohl die Wissenschaft inzwischen vorangeschritten ist. Trotz Operation, müssen transsexuelle Menschen immer noch Hormone einnehmen, damit ihre Stimme weiblicher/männlicher klingt und die Brüste wachsen etc. Im Szenejargon bezeichnet man Transsexuelle oft als „He-She“ oder „She-Males“.Als Transvestit hingegen bezeichnet man in der Regel einen Mann, der die Frauenrolle „spielt“,  gerne Frauenkleider, Frauenperücken, Damenschuhe etc. trägt. Transvestiten fühlen sich immer noch dem eigenen Geschlecht zugehörig.

“Transsexuality becomes the primary site for the embodiment of all issues of gender that get played out through transsexual bodies, making gender comprehensible for all other bodies. The transsexual body articulates the complexities of gender that are overlooked by non-transsexuals. Transsexuals hold up a mirror. What gets reflected is everybody, and the reflection calls every other identity into question. It’s not that a non-transsexual sees herself, but she sees how she herself has been constructed artificially, by the always already there.”

Barbara Genieve

Zurück zur Definition von SM: …Diese Orientierung schließt vielfältige Formen von psychologischer und physischer Stimulation, zum Zwecke der sexuellen Erregung und Befriedigung mit ein. In der Regel übernimmt eine der Partner dabei eine aktive bis dominante Rolle während der andere die passive bis submissive Rolle bevorzugt. Fünf Grundmuster scheinen bei den meisten SM-Interaktionen präsent zu sein: Dominanz und Unterwerfung, die Reglementierung bis Beherrschung eines Partners durch den Anderen – das freiwillige Einverständnis der Beteiligten in ein „SM-Spiel“ einzusteigen und dabei vorher festgelegte Grundregeln, „Spielverläufe“ und Limits zu respektieren – die gemeinsame Ausgangslage das die Tätigkeiten eine sexuelle oder erotische Bedeutung haben – ein gegenseitiger Definitionsrahmen der Beteiligten, das es sich bei den Handlungen um Sadomasochismus oder um ein ähnliches Konzept handelt und – die Annahme der Rolle die sie innerhalb dieser Interaktion, bzw. des Beziehungsverhältnisses des SM-Spiels einnehmen, einem Heraustreten aus der normalen Alltagsrealität entspricht und sich von dieser unterscheidet. Freiwilligkeit und Übereinstimmung sind wichtige Bestandteile der sadomasochistischen Praxis. Sowie der Unterschied zwischen einer Vergewaltigung und regulären Geschlechtsverkehr in der freiwilligen Zustimmung liegt, schafft dies den Unterschied zwischen sadomasochistischen „Spiel“ und Gewalt. Die fortgesetzte Zustimmung aller Beteiligten ist eine wichtige Voraussetzung der SM-Praxis. Oft wird ein Codewort vereinbart mit dem in der Regel der Submissive zu erkennen geben kann, das seine persönlichen Grenzen überschritten werden und er eine Änderung oder einen Abbruch des „Spiels“ wünscht

„Much S&M involves very little pain. Rather, many sadomasochists prefer acts such as verbal humiliation or abuse, cross-dressing, being tied up (bondage), mild spankings where no severe discomfort is involved, and the like. Often, it is the notion of being helpless and subject to the will of another that is sexually titillating… At the very core of sadomasochism is not pain but the idea of control – dominance and submission.”

Thomas S. Weinberg and G.W. Kamel (1995). “S&M: An Introduction to the Study of Sadomasochism,” S&M: Studies in Dominance and Submission, Prometheus Books, pg. 19.

In einem Report des Kinsey-Institutes von 1990 wurde festgestellt, das 5-10% der US-Population sich gelegentlich in sadomasochistischen Praktiken zur sexuellen Befriedigung engagieren, wobei es sich größtenteils um eine milde Variante dieser Praktiken handelte, die keine wirklichen Schmerzen oder Gewalt mit einschlossen. Ein weiteres Ergebnis dieser Studie war, das es überwiegend der masochistisch veranlagte Partner war, der diese Aktivitäten initiierte und bestimmte, wobei es sich bei heterosexuellen Paaren überwiegend um Männer handelte. Nach einer Umfrage des Magazins Playboy im Jahr 1998 haben 18% der befragten Männer und 20% der Frauen während des Sex eine Augenbinde benutzt, 30% der Männer und 32% der Frauen haben sich Fesseln lassen oder wurden gefesselt und 49% der Männer zu 38% der Frauen haben sich den Hintern versohlen lassen.

Reinisch, June M.,1990, „Kinsey Institute New Report on Sex”, St. Martin’s Press

BDSM-Praktiken setzen oft ein hohes Maß an Wissen und professionellen Techniken voraus. Möglichkeiten des Einstiegs und der Weiterbildung bieten neben den in den USA landesweit stattfindenen  „Leather Conferences“ lokale Vereine und Organisationen in den Großstädten, die sich weitergehend für eine Entstigmatisierung und Anerkennung von BDSM einsetzen. Die bekanntesten unter ihnen sind „The Eulenspiegel Society (TES)“ in New York, „Black Rose“ in Washington DC. und die „Society of Janus” aus San Francisco. Inzwischen hat die „Nazca Plains Corporation“ über die „Dem Lab Studios“ begonnen eine Serie von Lehr-DVD`s zu veröffentlichen, die das gesamte Spektrum an BDSM-Praktiken abdecken soll – insgesamt 61. Die ersten beiden Volumen behandeln die Themen Auspeitschung und Mummifikation – Bondage und Aufhängung sollen auf der 3. und 4. DVD abgehandelt werden. Weitere Themen sind. „Shibari” – traditionelles japanisches Bondage, Penis- und Hoden-Folter, Spanking, Feuerspiele, etc., etc.. In Amsterdam wurde 1996 die „Women at Amsterdam Leather Pride”(WALP) gegründet. Sie veranstaltet einmal im Jahr ein europaweites Treffen und sieht ihre Hauptaufgabe darin ein soziales und auf Weiterbildung ausgerichtetes Netzwerk für Dominas und Lederfetischistinnen zu schaffen. 2002 hat die WALP das  „Making History Project”, mit dem Ziel die Lebenswelten möglichst vieler SM-Frauen zu dokumentieren, initiiert. Involvierte Frauen werden aufgefordert mittels Photographie, Ton- und Filmaufnahmen, über Webseiten und literarisch ihre persönliche Geschichte zu dokumentieren. Das gesammelte Material wird verschiedenen Archiven zur Verfügung gestellt, die bereits die Lebensrealitäten verschiedener SM-Szenen dokumentieren und umfangreiche Informationen zum Thema zur Verfügung stellen. In Holland ist dies das „Homodok/Lesbisch Archive Amsterdam“ http://www.homodok.nl. in den USA das „Leather Archive“ im Museum von Chicago http://www.leatherarchives.org/ und in Deutschland das „Datenschlag“-Archiv http://www.datenschlag.org .

Die New Yorker Photographin Barbara Nitke hat sich mit dieser Thematik auseinandergesetzt und nicht unerheblich mit dazu beigetragen, dass BDSM sich als ein ästhetisches Thema in der Kunstszene etablieren konnte. Barbara Nitke (geb.1950), deren Ex-Mann den Porno-Klassiker „Devil in Miss Jones“ produziert hat, arbeitete seit 1982 für 12 Jahre als Set-Photographin bei pornographischen Filmen und begann außerdem im Mainstream-TV und Filmbereich als Photographin zu arbeiten. 1991, nachdem die Hardcore-Filmindustrie sich nach Los Angeles verlagert hatte, setzte sie ihre Arbeit bei New Yorker Fetisch- und SM-Produktionen fort. Mit einer Einladung der „Eulenspiegel Society“ – der ältesten SM-Community in den USA – erfolgte später ihre Einführung in die sadomasochistische Szene, auf die sich dann ihre Arbeit zunehmend konzentrierte. Während ihre persönlichen Werke aus der Zeit als Set-Photographin vor allem den sonst nicht gezeigten Produktionsalltag des X-Rated-Bussiness zeigen, sind ihre Photographien der SM-Szene von einer Art Symphatie und Faszination getragen, die sie über die USA hinaus bekannt gemacht haben. Die Bilder sind nicht choreographiert oder in Szene gesetzt, sondern zeigen Menschen, in sehr persönlichen, intimen Momenten, die sich ihren speziellen sexuellen Vorlieben hingeben.

„The fetish scenes spoke to me in an entirely different way from the slam-bam hardcore scenes. They struck a deeper chord in a darker way. In them I saw echoes of highly-charged emotional situations, childhood demons, betrayals, power plays — the feeling of being humiliated by someone you love, the little rush you get from zapping somebody. Seeing those dynamics turned into sources of sexual pleasure shocked me at first.“

http://www.barbaranitke.com/introduction.html

Maria Beatty, eine bekennende Submissive,  ist eine New Yorker Produzentin von lesbischen Fetisch- und SM-Pornoproduktionen. Ihr erster Film  The Elegant Spanking (1996) wurde auf vielen lesbischen und schwulen Filmfestivals aufgeführt. Mit der Gründung von „Bleuproductions.com“ 1997 wurden ihre Filme auch bei einem heterosexuellen Publikum populär. Das Angebot umfasst inzwischen über 15 Videofilme, die über die Webseite vermarktet werden und zum Teil über pay-per-view angesehen werden können. Ihre bekanntesten Filme sind The Sassy Schoolgirl (1998), The Boiler Room (1999), Doctor’s Orders(1999) und  The Seven Deadly Sins (2004). In den Schwarzweiß-Filmen Ladies Of The Night und Ecstasy In Berlin 1926  bedient sie sich der Ästhetik des 20er-Jahre Films und arbeitet mit dementsprechenden Licht- und Schattenkonturen.

Phantasien und Aktivitäten, die in den BDSM-Bereich gehören, liefern oft den Stoff für Medienskandale und umstrittene Pornoproduktionen; einen unvoreingenommen Dialog warum Menschen diese Variationen der Sexualität bevorzugen und genießen ist hingegen selten. Viele Betroffen gestehen sich ihre Phantasien und Wünsche nicht ein, fühlen sich schuldig oder beschämt oder sehen sich gemäß der vorherrschenden Paradigmen – mit psychologischen Problemen behaftet- als nicht „normal“  Anders als die Homosexuellen und Lesbenbewegung, die eine lange Tradition emanzipatorischer Bestrebungen aufzuweisen hat, haben die BDSM-Communities erst seit den 90er Jahren, zunehmend mit der Gender- und Queer-Diskussion, an sozialer und politischer Kraft gewonnen. Neben vielen neu entstandenen Selbsthilfegruppen hat sich vor allem über das Internet – in einer Vielzahl von Webseiten – eine Subkultur des „kinky-sex“ geöffnet, die innovativ auf die Trends und Produktionen der Sexindustrie gewirkt hat. Neben der Mainstream-Pornographie, die Aspekte des BDSM hauptsächlich wegen des Sensationswertes des Tabubruches kommerzialisiert, gibt es sehr viele ästhetisch und künstlerisch hochwertige Produktionen, die sich auf diese Communities beziehen, bzw. aus ihnen heraus produziert werden. Diese zunehmende Akzeptanz verschafft vielen Betroffenen die Möglichkeit des angstfreien Auslebens ihrer Phantasien und Möglichkeiten der Selbsttherapie, während BDSM vielen anderen, experimentierfreudigen Menschen den Rahmen gibt, in denen Partnerverhältnisse, sexuelle Dominanz und Unterwerfung und weitergehend, Macht- und Herrschaftsverhältnisse theatral inszeniert und thematisiert werden können.

Bereits ab den 80ern und verstärkt ab den frühen 1990ern hat sich in den USA BDSM inzwischen einen Weg in die Populärkultur geebnet. Ausgehend von einem steigenden Interesse an Filmen über Sadomasochismus und Fetischismus, finden sich derartige Motive inzwischen in Mainstreamfilmen, in der Werbung, im Fernsehen, in der Literatur und im Internet wieder. Eine positive Berichterstattung in US-Medien wie der “Newsweek”, “Time” und der “New York Times“ hat mit dazu beigetragen Aspekte der BDSM-Kultur als ein Livestyle-Konzept zu vermarkten. Es ist eine richtiggehende Branche entstanden, die weit über die Szene hinaus, die Nachfrage nach SM-Assecoires und dementsprechender Leder- und Latexkleidung befriedigt. Ein Beispiel für einen dieser Filme, der bereits in den USA und in Europa von verschiedenen Fernsehsendern ausgestrahlt wurde, ist „Secretary – Womit kann ich dienen?“ (USA 2002) Der Film des Regisseurs Steven Shainberg erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die eine Stelle als Sekretärin bei einem Anwalt annimmt und wie sich zwischen den beiden eine leidenschaftliche Sado-Maso-Affäre entwickelt. Der Film stellt eine gelungene Mischung zwischen romantischer Komödie und einer Charakterstudie zweier Menschen dar, die ihre gesellschaftlichen Zwänge überwinden müssen, um zu einem erfüllten Leben zu finden. Der mehrfach preisgekrönten Film erhielt u.a. beim Sundance Filmfestival den Spezialpreis der Jury.

“ BDSM is hard to explain to people who’ve never experienced it—it can be like telling a story in a foreign language without the benefit of a translator. The erotic possibilities of pain are especially tricky to communicate to folks who associate pain with violence, physical discomfort, and suffering. Sex is supposed to be about feeling good, and what feels good about pain? Actually, giving and receiving pain can be extremely pleasurable for some people. There is a very fine line between pleasure and pain, and many people like to explore that boundary. People who enjoy receiving pain like to test their endurance, strength, and resilience. When the body experiences pain, it releases endorphins and other chemicals that can cause one to feel aroused, euphoric, or high. BDSM play may combine pain with an intense emotional component, where someone has the opportunity to explore fantasies and even fears. Role-playing can be a chance to investigate erotically charged power dynamics. Some BDSM practitioners describe their experiences as deeply spiritual. When they play, they can achieve different states of consciousness as well as connect with their own bodies, their lovers, and a higher power.”

“The Pain Game” Tristan Taormino,  Village Voice, Jan 2001

AVN-Online: “Dem Lab Studios Presents S/M Tech” / 06/22/05)
http://de.wikipedia.org/wiki/BDSM
http://de.wikipedia.org/wiki/Donatien_Alphonse_Fran%C3%A7ois_de_Sade
http://gloria-brame.com/
http://www.tes.org/
http://www.br.org/


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