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Sexindustrie und organisierte Kriminalität- 2. Teil

Staat und organisierte Kriminalität – ein Gegensatzpaar?

Die „Mafia“ bezeichnet den kollektiven Term von verschiedenen geheimen Organisationen in Italien und in den USA – obwohl man davon ausgehen kann, dass durch die Bedingungen der Prohobition, es bei anderen ethnischen Subkulturen, Interessen- und Zufallskoalitionen zur Herausbildung ähnlich gearteter Strukturen kam-. Nach einer Studie der „Wharton Econometric Forecasting Association“ sollen im  Zeitraum um 1980 in den USA 265 000 Menschen in Unternehmen tätig gewesen sein, die wenigstens teilweise von Angehörigen des organisierten Verbrechens betrieben wurden. Der harte Kern dieser Organisationen, die sogenannten „leitenden Angestellten“, wurde auf 1700 Personen geschätzt – mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von $222 000.

In den frühen 1990er Jahren haben die us-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden das jährliches Einkommen der Cosa Nostra auf 60-100 Milliarden Dollar geschätzt, wobei die Sexindustrie einen nicht unwesentlicher Teil dieses Einkommens ausgemacht haben soll. Kapitalgeschäfte und Transaktionen mit pornographischer Ware ermöglichten der organisierten Kriminalität Kapitalüberschüsse aus anderen Sektoren ihrer illegalen Unternehmungen, wie dem Drogen- und Waffengeschäft zu transferieren, um es dann in die legale Ökonomie einfließen zu lassen.

Wie an diesem Beispiel deutlich wird, hat die Mafia wie auch andere Gruppierungen der organisierten Kriminalität inzwischen eine enorme legale wirtschaftliche wie politische Potenz in dessen Folge die Grenzen zwischen legaler und illegaler Wirtschaftstätigkeit immer fließender werden. Allerdings ist die „Mafia“ nach neueren Erkenntnissen keine weltumfassende, einheitlich hierarchisch strukturierte Organisation wie das von den Medien oftmals suggeriert wird. Die organisierte Kriminalität agiert inzwischen nach den Prinzipien moderner Wirtschaftsholdings und Konzerne und nutzt dabei ihren Wettbewerbsvorteil, der ihnen aus den hohen Gewinnmargen aus den illegalen Sektoren der Ökonomie und ihren eigenen Gewaltapparat erwächst, mit denen sie in die Bereiche der „regulären“ Ökonomie expandieren.

Einschüchterung und Einsatz des privaten Gewaltapparates sind ein entscheidendes Merkmal der ursprünglichen Akkumulation, werden in der Regel aber mit der Herausbildung moderner Konzernstrukturen durch moderatere Formen, wie der Bestechung ersetzt. Die andauernde Gewaltausübung gegen Einzelpersonen oder als Konkurrenzprinzip ist auf Dauer für alle Beteiligten destruktiv und wirkt sich geschäftsschädigend aus, da die Öffentlichkeit alarmiert und der Staat zum Handeln gezwungen wird, so dass die Mafia im eigenen Interesse versucht weitgehend mit einem Minimum an inkriminierten Methoden und kriminellen Mitteln auszukommen.

Die Bezeichnung „Mafia“ wird inzwischen umgangssprachlich auf fast jede größere  Gruppe, die in der organisierten Kriminalität aktiv ist, angewendet. (z.b. die sogenannte „russische Mafia“ und die japanischen „Yakuza“)  Als ein ganz bestimmter Typus von Kriminalität und Gangstertum, hat der Begriff Eingang in die amerikanische Populärkultur gefunden, was sich in einer Vielzahl von Buchpublikationen und Filmproduktionen widerspiegelt. Die „Godfather“-Serie der Romane Mario Puzos; die später von Francis Ford Coppola verfilmt wurde. „The Goodfellas“, ein Film von Martin Scorsese, „Bugsy“, ein Film über Bugsy Siegel, mit Warren Beatty,  „The Untouchables“, ein Filmporträt des FBI-Agenten Eliot Ness und weiteren Kriminalen, die gegen die Mafia ermittelten. „Casino“, ein weiteres filmisches Porträt über Sam „Ace“ Rothstein, dem Manager eines Las Vegas-Casino. „Once Upon a Time in America“ von dem italienischen Regisseur Sergio Leone und einige TV-Features über die Gambino- und Soprano-Familie von der Produktionsgesellschaft HBO, um nur einige Produktionen zu nennen.

Bei der organisierten Kriminalität von einer reinen Schattenwirtschaft auszugehen, die konträr zum Staatsapparat und zur Ökonomie steht, ist nur bedingt richtig. Schon die Entstehungsgeschichte der japanischen Yakuza und der sizilianischen Mafia zeigt, dass beide Organisationen ihren festen Platz und eine dementsprechende Funktionszuordnung im feudalen Staat, bzw. in der Übergangsphase zum modernen Staat hatten. Mit der Übernahme moderner Unternehmensstrukturen und dem Aufbau legaler Geschäftsbereiche übt die organisierte Kriminalität inzwischen einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die sogenannte legale Ökonomie aus.

Staat und Kriminalität gelten gemeinhin als begrifflicher Gegensatz. In den sogenannten Entwicklungs-, bzw. Industrieschwellenländern wird es oft als Tatsache hingenommen, dass dieses Gegensatzpaar nicht der Realität entspricht. So z.b. Thailand, dessen formell illegale Sexindustrie in Verbindung mit dem internationalen Tourismus eine gesamtwirtschaftliche Bedeutung innehat, die nicht ohne weiteres durch staatliche Maßnahmen beeinträchtigt werden kann, sondern sogar durch staatliche Duldung und Unterstützung überhaupt erst diesen Stellenwert eingenommen hat. Oder die Kokain-Ökonomie Kolumbiens in den End-70ern und 80er Jahren, dessen hohe Gewinnspannen den Kolumbianer Pablo Escobar (mit ca. 3 Mrd. Dollar) in die Liste der 20 reichsten Personen katapultierte, die die US- Zeitschrift Forbes im Oktober 1987 veröffentlichte.

Aber auch bei den hochentwickelten Industriestaaten der sogenannten ersten Welt ist das Gegensatzpaar Staat-Kriminalität nicht stimmig. Bestimmte staatliche Institutionen weisen in ihrer Intention und Vorgehensweise ein durchaus deckungsgleiches Handlungsschemata und Organisationsprinzip auf. Schnittstellen sind der Waffenhandel und oftmals die Praktiken der Geheimdienste, die jenseits des legalen Rahmens operieren. So waren in Vietnam zuerst der französische und dann der us-amerikanische Geheimdienst am Opiumschmuggel, bzw. Heroingeschäft beteiligt, aus deren  Gewinnen zuerst die Kolonialregierung mitfinanziert wurde und später Waffenkäufe für die mit den USA verbündeten Vietnamesen getätigt wurden. Für diesen Opiumhandel unterhielt der amerikanische Geheimdienst eine hoch organisierte Logistik, mit einer eigenen Fluglinie und einer Beteiligung an australischen Banken zum Zwecke der Geldwäsche und des Kapitaltransfers. Durch eine australische Regierungskommission in New South Wales 1982, die die 1976 gegründete australische Nugan Hand Bank in Bezug auf den Vorwurf der Geldwäsche untersuchten, konnte nachgewiesen werden, das der CIA auch nach dem Ende des Vietnamkrieges weiterhin im Waffenhandel und Drogenschmuggel involviert war. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch Meldungen, das in Afghanistan – wo das us-amerikanische  Militär mit ihren Verbündeten ihren Krieg gegen den Terror führen – die Opiumproduktion inzwischen erheblich angestiegen ist.

Einen ähnlichen Stellenwert – und oft mit dem Drogenhandel kombiniert – ist der internationale Waffenhandel, der laut Gesetz eigentlich der staatlichen Kontrolle und Regulation unterliegt. Mit den gestiegenen Produktionskapazitäten seit den 1970ern trat anstelle der staatlich regulierten Exporte immer mehr der Markt mit spezialisierten Maklern und Vermittlern und ihren Organisationen.

„In diesem Zusammenhang hat sich ein eigenständiges Vertriebsnetz im Untergrund entwickelt, das nicht auf ein spezifisches Produkt – Panzer, Raketen, Drogen oder Menschen – sondern ausschließlich auf dem Prinzip der Illegalität und Klandestinität spezialisiert ist. Diese Spezialisierung ergibt sich daraus, dass das Illegalitätsprinzip unabhängig von den Vertriebsprodukten ganz ähnliche Anforderungen an die „Vertriebsmannschaft“ stellt: verflochtene Kanäle, verdeckte Anlaufadressen, Verbindung zu Möglichkeiten die Gelder gewaschen in den regulären Finanzkreislauf einzuspeisen, persönliche Vertrauensbeziehungen in der labilen Untergrundwirtschaft, sowie das nötige private Gewaltpotential, das erforderlich ist, die Vertragsbeziehungen zu gewährleisten. Ein solches Netz ist kostspielig und nur bei hoher Auslastung rentabel.“

Zitat aus: „Untergrundökonomie  – Fragen zum Verhältnis von Ökonomie und Recht“ von Knuth Dose, Seite 4.  In: „mehrwert – beiträge zur kritik der politischen Ökonomie“, Nr. 31, April 1989 – Kriminalität und Ökonomie

Die Anfänge der Porno-Industrie in der Illegalität

Nach dem 2.Weltkrieg lockerten sich die moralischen Konventionen in den USA, die die Comstock Laws einmal festgeschrieben hatten und es erwuchs dem pornographischen Markt ein Millionenpublikum. Nach Schätzungen von UN-Beamten der „Social Activities Division“, einer Art globaler Sittenpolizei wurden um 1950 jährlich ca. 130 Millionen Dollar durch den Schmuggel mit pornographischer Ware verdient. Vor dem 2.Weltkrieg war Frankreich das (aus)führendes Land für Erotica und pornographische Produkte. Von 1939 bis 1941 war Japan die Nr.1 bei der Herstellung und Ausfuhr pornographischer Literatur und anderen Artikel. Nach Japans Kriegseintritt wurde zuerst Shanghai, dann Bombay und schließlich Havanna zum Zentrum der erotischen Massenfabrikation. Havanna ist es nach dem Kriege, um 1950 noch geblieben, während die anderen Städte von Tanger und einigen mexikanischen Grenzstädten wie Mexicali abgelöst wurden.  Inzwischen ist Quebec, im frankophonen Teil Canadas gelegen, hinter Los Angeles(USA) und Amsterdam(Holland) die weltweit drittgrößte Stadt was die Produktion von Pornographie betrifft.

http://www.spiegel.de/spiegel/vor50/0,1518,79962,00.html

Die Anfänge der pornographischen Film- und Druckbranche liegen alle in der Illegalität, was zur Bildung dementsprechender Strukturen führte. Zum Beispiel Netzwerke aus Kleinstunternehmen, die national und international organisiert waren, um so Lücken in der unterschiedlichen Rechtslage und ihrer Auslegung und deren praktischer Umsetzung nutzen zu können. Dies schloss Scheinfirmen, Bankverbindungen und Investitionsmöglichkeiten zur Geldwäsche und die Rekrutierung von „Angestellten“ aus dem entsprechenden Milieu mit ein. Organisiertes Verbrechen soll eine bedeutsame Rolle in der Sex-Industrie gespielt haben und dominierte lange Zeit die Vervielfältigung und Verbreitung pornographischen Materials. Laut den Erkenntnissen der zuständigen Ermittlungsbehörden in den USA, scheinen sich diese Strukturen aber erst seit den 1960ern verstärkt auf das pornographische Business konzentriert zu haben. Zahlreiche amerikanische Strafverfolgungsbehörden traten während der 1970er und 1980er Jahre die Beweisführung an, dass bedeutende Segmente des pornographischen Marktes unter den Einfluss der Mafia geraten waren.

„The pornography industry is characterized by a vertical distribution and a pyramid structure with a limited number of documented distributors within individual states. Porn is initially supplied to national distributors who then sell to inter-state distributors who in turn distribute to intra-state distributors” (…) „This limited number of pornography distributors may indicate the lucrative profits in the distributorship and production of porn with the capability of dictating prices to independent bookstore owners. As an example of high profits… A magazine can be produced for approximately fifty cents; wholesaled for five dollars and retailed for ten dollars. This computes to a 1900% profit production to consumer sale. In general, there is no competition or price wars, which indicates price control.“

(Organized Crime’s Involvement in the Pornography Industry, Investigative Services Division, Metropolitan Police Dept., Washington, D.C..1978.)

Das Verleihmaschinengeschäft, Konzessionsgeschäfte, Zigaretten, Süßigkeiten und konventionelle Pressemagazine an der Schnittstelle zur Distribution bis zum Nachliefern der Warenmenge beim Verkauf im Kiosk, Tankstelle, etc. sollen in den USA traditionelle Geschäftsbereich der organisierten Kriminalität gewesen sein und zwar aus dem Grunde, weil dort ein großer Umsatz aus kleinen Einzelbeträgen entsteht, was dem Bedürfnis zur notwendigen Geldwäsche aus anderen Bereichen, wie der Prostitution und dem Drogenhandel entgegenkommt. In den USA wird jede Geld-Transaktion über 10 000 Dollar automatisch einer zuständigen Behörde gemeldet, aber die Richtigkeit der Angaben über große Geldsummen, die aus einer Vielzahl kleinerer Einkommen entstehen, sind schwerer zu kontrollieren und nachzuprüfen. Auch der Pornofilmmarkt, insbesondere der später entstehende Videomarkt bot aus dem gleichen Grunde gute Vorteile. Das Geschäft wird mit einer Vielzahl anonymer Endverbraucher abgewickelt und der Rückfluss des Geldes von den vielen Shops bot viele Schlupflöcher, um eventuellen Fahndern die Möglichkeit der Einsicht zu verwehren.

„What would you do if you found yourself with $200,000 in $20 bills that you could not take to the bank? It takes up a lot of room. Can you go out and buy a house with $20 bills? Not unless you want a visit from the IRS. You can’t even buy a car that way. You’ve got to figure out a business that takes in a lot of $20 bills, into which you could stream the $20 bills from your other business”

(Zitat: Billy Margold in: Hebbditch David, 1988: 339)

Ein bedeutender Teil der Finanzierung der Pornofilmproduktionen soll über sogenannte „bag-men“ abgewickelt worden sein, also über Mittelsmänner die anonym bleiben und nicht offiziell eine Geschäftsverbindung oder ein Unternehmen repräsentieren, so dass die wirklichen Financiers meistens im Hintergrund blieben. Viele dieser Geschäftsbereiche waren so uneinsichtig, weil ganze Segmente dieser Industrie nach den Bedürfnissen der Geldwäsche ausgerichtet waren. Die Überschussproduktion pornographischer Filme erklärte  sich aus der Tatsache, dass die enormen Gewinne, z.b. aus dem Drogenhandel, re-investiert werden müssen, um „gewaschen“ zu werden.

„There are only an finite number of major companies in the X-rated industry in America. There are lots of little people. But all the little people have sharks looming over them. And all the sharks have whales hanging over them. And all the whales sleep together. They all announce how viciously they hate each other but they all are buddies. So it´s all controlled. It´s like the juke-box industry in the old days.“

(Zitat: Billy Margold in: Hebbditch David, 1988: 343)

Die „Peraino-Familie“ galten in den späten 1960er Jahren als eine der führenden Mafiagruppierung in den USA  was das Pornographiegeschäft betraf.  Zusammen mit der „Colombo- Familie” versorgten sie die mit Münzeinwurf betriebenen Peep-Show-Automaten in den Sex-Shops am Time Square in New York mit Stag-movies. Die Colombo-Familie kontrollierte zu dieser Zeit einen Großteil der Entwicklungslabors für 8 mm Filme in Brooklyn und zusammen dominierten sie die Verteilung und Aufführung pornographischer „Loops“ in New York. Ihren größten Erfolg hatten die Brüder Louis und Joseph Peraino mit dem kommerziellen Erfolg des Filmes „Deep Throats“ des Regisseurs Damiano, der ein Millionenpublikum erreichte. Im August 1974 wurden die Perainos von der Justizbehörde in Memphis angeklagt obszönes Material illegal über innerstaatliche Grenzen  transportiert zu haben. Betroffen war auch die „Damiano Film Productions“, nicht aber der Regisseur Damiano, da er bereits 1972 sämtliche Rechte an „Deep Throats“ für $25.000 an die Perainos verkauft hatte. 1976 wurden die Perainos unter dem „Miller Decision Act“ in Memphis angeklagt und für schuldig befunden und zu einem Jahr Freiheitsstrafe verurteilt. Ihre Firmen „Bryanston“, „Damiano“ und „Plymouth“ wurden jeweils mit einer Geldstrafe von 10 000$ bedacht.

In den frühen 1970ern sollen Elemente der Colombo, Bonanno, Gambino und DeCavalcante-Familien, ausgehend von der Ostküste, begonnen haben sich im Pornobusiness von Kalifornien zu etablieren. Als die enormen Umsätze von „Deep Throat “ über die Perainos in die Strukturen des organisierten Verbrechen flossen, verstärkte der Mob sein Engagement und begann Mitte der 70er verstärkt unabhängige Pornographen mit Erpressung und Gewalt zu kontrollieren. Nach einem Report des Los Angeles Police Department sollen bereits 1976 80% der in Los Angeles basierten Pornofilmproduktionen und des Versandgeschäftes von der organisierten Kriminalität kontrolliert worden sein.

Eines der größten pornographischen Magazine zu dieser Zeit war „Screw“, gegründet 1968 durch Al Goldstein und James Buckley, mit einer Auflage von 85.000, von „Milky Way Productions“ herausgegeben. Die Gesamtauflage der zwölf führenden Pornomagazine, u.a.“Pleazure, Hooker, San Francisco Ball, Whips & Chains, Hot Stuff und Smut“ lag ungefähr bei  300.000. Alle dieses Publikationen hatten Schwierigkeiten legale Vertriebswege aufzubauen und kamen so unweigerlich in Kontakt mit der organisierten Kriminalität. Alle 12 Magazine wurden von den drei gleichen Vertriebsfirmen „2 cos“, „Star Distributors“ and „Astro News“ betreut, die von der Mafia kontrolliert wurden.

(Quelle: New York Times 10/12/75 , Nicholas Gage)

„Organized crime figures first focused on production and retail operations in California. In this effort, they established national distribution networks and effectively resorted to illegal and unfair business tactics. The newly arrived organized crime groups formed film duplication companies which illegally duplicated the films of independent producers and displayed them at nationwide organized crime controlled theaters. Faced with continued piracy and lost profits, many legitimate producers were forced to deal with organized crime controlled distribution companies and film processing labs.“ (…) „After gaining control of many wholesale and retail companies, organized crime forced other independent retailers out of business through price manipulation. Wholesale prices to independent retailers were raised while prices to organized crime controlled outlets were lowered.“

Aus einem Report der „Administrative Vice Division of the Los Angeles Police Department“


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