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Okt
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Unternehmen der Onlinepornographie

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Neben den bereits in den vorherigen Kapiteln aufgeführten Unternehmen aus dem Print-Bereich und der Filmproduktion, die im Online-Segment eine maßgebliche Rolle spielen, liegt der Hauptaugenmerk auf Firmen, die um das Jahr 2000 diese Branche dominierten. Mit der zunehmenden Internationalisierung des Marktes ist es in den letzten Jahren zu einer Vielzahl von Geschäftsübernahmen, Umbenennungen und Neugründungen gekommen, die – soweit möglich – in die Dokumentation mit einfließen. Desweiteren wird ein Spektrum von Unternehmen aus dem unteren bis mittelständischen Bereich vorgestellt, wobei die Nischensegmente (Amateur, Alternaporn, BDSM) ausgespart bleiben und in den nachfolgenden Kapiteln separat behandelt werden.

Seth Warshavsky, ehemaliger Präsident der „Internet Entertainment Group“ wurde Ende der 90er Jahre von der amerikanischen Presse als Paradebeispiel der boomenden Internetporno-Industrie vorgeführt, die ihn als Larry Hustler des WorldWideWeb bezeichneten. 1999 zahlten mehr als 100.000 Mitglieder $24,95 pro Monat für den Zugang zum Flaggschiff von Seth Warshavsky`s Internet-Firma „clublove.com“ und „GirlsGirlsGirls.com“. Außerdem expandierte er in andere Sektoren des Internets: goldenoasis.com (Glückspiel), „psychiczone.com“/med. Ratgeber, „zerodown.com“/Immobilien, eine weitere Abteilung, „IEG Medical Services“ übernahm den Viagra-Versand per Internet und eine andere produzierte pay-per-view-Aufnahmen von Gehirnoperationen und Geschlechtsumwandlungen. 1998 sollen seine Internetunternehmungen einen Umsatz von $44 Millionen und einen realen Profit von 15 Millionen Dollar erzielt haben. Warshavsky begründete seine Karriere im Telefonsexbusiness. Er gründete „J&S Communications” und erzielte 1995 mit Telefonsex einen Umsatz von fast $60 Millionen und beschäftigte tausende von Mitarbeitern. Nachdem die US-Behörden den Zahlungsverkehr der Audiotex-Unternehmen reglementierte, verlagerte er seine Geschäfte in das Internet.

Die ersten Telefonsexfirmen in den USA kamen zur ihrem Geld indem sie Telefonnummern mit speziellen Präfixen (900 oder 976) verwendeten und diese durch die Anbieter aufluden ließen. Eine Abrechnungs- und Zahlungsmethode bei der die Anonymität der Kunden gewährleistet war. Nachdem sie allerdings behördlicherseits verboten wurde, mussten die Kunden ihre Kreditkartennummer angeben und waren somit identifizierbar, was zu erheblichen Kundenrückgängen und Umsatzeinbußen führte.

1996 startete Warshavsky dann seine erste Webseite „Candyland.com”. Bereits zwei Jahre später unterhielt die „Internet Entertainment Group“ in Seattle zwei Dutzend pornographische Webseiten und betreute das Online-Angebot des Penthouse-Magazins. Zusammen mit Dave Marshlak übernahm Seth Warshavsky „Voyeur Dorm“, an dem er einige Jahre später seine Anteile verkaufte. (Dave Marshlak betreibt inzwischen “Candid Cam”, “ VoyeurDorm.com” und “Dudedorm.com“, seine Firma hat ca. 150 Angestellte.) Warshavsky hatte, nachdem er von den US-Medien hochgespielt wurde, allerdings nur noch einen kurzen Karriereweg. 2000 ermittelte das FBI gegen ihn wegen Kreditkartenbetrug und Steuerhinterziehung und 2002 wurde in der Presse berichtet, dass er sich nach Thailand abgesetzt haben soll um sich den Gläubigern und der Strafverfolgung zu entziehen. Die erfolgreiche „clublove.com“ besteht unter einem neuen Management der „Awesome Entertainment” weiter.

http://www.time.com/time/digital/digital50/40.html
http://www.wired.com/news/culture/0,1284,17580,00.html

Sex.Com (www.sex.com) ist eine Adult-Internet-Suchmaschine, die einen Traffic von 150 000 – 200 000 Usern und bis zu 400 000 Aufrufe täglich aufzuweisen hatte. Die Megaseite “Sex.com” wurde von der Firma “ Pan LLC“ betrieben, die aus dem Zusammenschluss von “Kaos Marketing” und “Grant Media”, der Firma von Gary Kremen hervorgegangen ist. „Grant Media“ aus San Francisco betrieb weitere „pay-per-click“- Suchmaschinen wie GalaxySearch.com. SEX.com wurde 1994 von Gary Kremen registriert, der zu dieser Zeit mit dem Aufbau eines der ersten Online-Dating-Services „match.com“ beschäftigt war. Im Oktober 1995 wurde der Domainname von Stephen Michael Cohen quasi gestohlen, der daraufhin die bereits bekannte Domain für seine eigenen pornographischen Angebote nutzte. Den darauf folgenden jahrelangen Rechtstreites konnte Gary Kremen für sich entscheiden. Sex.Com vertritt eine strikte Linie der „sauberen“ Erwachsenenunterhaltung. Webseiten, die unlizenziertes Material, Kinderpornographie und anderen illegalen Content anbieten, wurden nicht gelistet. Sex.Com bietet Filter-Software von Cybersitter, Safesurf und NetNanny um das Internetsurfen und den separaten Homecomputer kindersicher und vor unerwünschten Spams schützen zu können. 2003 ging die Grant Media Partnerschaften mit der in Las Vegas ansässigen „Advertising Revenue Service(ARS)“, einem großen Affiliate-Netzwerk und der „Godado.it“ ein, die als eine der ersten das „pay per click“ und „pay per rank“- Modell auf den europäischen Markt einführten.. Anfang 2006 verkaufte der Besitzer Kremen die Domain „Sex.com“ an die in Boston beheimatete Firma „Escom LLC“. Über den Rechtstreit zwischen Gary Kremen und Stephen Michael Cohen um den Domainnamen „Sex.com“ ist eine Dokumentation von der britischen Fernsehproduktionsfirma „Making Time“ auf dem englischen Channel 5 Network erschienen.

AVN-Online, “America’s New Ellis Island: Sex.com” 7-1-2001

Das Unternehmen „Flying Crocodile” in Seattle beheimatet, wurde 1997 von Andrew Edmond, der bis 2001 Generaldirektor des Unternehmens war und Ross Perkins und Shawn Boday gegründet. „Flying Crocodile“ ist eine Hosting-Firma, die auch das gesamte Spektrum weitergehender Internetdienstleistungen von Consulting, Trafficanalyse, Webdesign und Werbung anbietet. Bekannt wurde das Unternehmen weil es überwiegend pornographische Webseiten hostet( im Jahr 2000 ca. 60 000) und speziellen Service für Adult-Webmaster entwickelte. Die Firma betreibt „Sextracker“ und übernahm (2000/1) die bekannte Webseite „YNOT“. Sextracker bietet den Webmastern auf der Grundlage spezieller Software und automatischen Systemen eine sehr genaue Analyse des Traffics, der Einnahmen und der einzelnen User an, auf deren Grundlage dann Geschäftsmodelle weiterentwickelt werden können. Das Unternehmen hatte bereits wenige Jahre nach der Gründung über 135 Mitarbeiter und einen Umsatz von über $20 Millionen. Nach der Übernahme von „YNOT“ und während der DOT.Com-Krise wurde die Anzahl der Mitarbeiter drastisch reduziert und das Unternehmen umstrukturiert. Andrew Edmond verließ zu dieser Zeit die Firma. Anfang 2002 kam es zu einer ersten Geschäftskooperation mit Unternehmen der deutschen Online-Pornographie. (Videochat-Community Visit-X ) YNOT wurde 1996 von Rick Muenyong gegründet, der die erfolgreiche Firma anfangs 2000 an „Flying Crocodile, Inc.“ verkaufte. YNOT ist als Webseite bekannt, welche das qualitativ beste Spektrum an Service, Informationen und Ressourcen für die Webmasterszene anbot. 2005, unter der Führung von Jim Ruga und Bob Rice, wurde die Webseite neu gestaltet und bietet seitdem tägliche Nachrichten, Artikel, ein Mehr an Blogs und Boards und spezielle Webmaster-Tools. YNOT ist eine Allianz mit der “ Cybernet Expo“ eingegangen und bietet mit der „Adult Web CD“ eine umfangreiche Informationsquelle über alle maßgeblichen Unternehmen der pornographischen Online-Industrie. Mit „YNOT Payment“ bietet das Unternehmen einen Service an, der neben den üblichen Kreditkartentransaktionen auch alternative Formen des e-commerce ermöglicht.

Die in Nevada beheimatete “Voice Media” betreiben seit 1994 “Cybererotica“, einer Megaseite mit Zugang zu über 500.000 Photos, 175.000 Online-Videos und über 300 Live-Sex-Shows. Voice Media soll bereits 1998 laut Forbes einen Umsatz von 60 Millionen erwirtschaftet haben. “Cybererotica”, bzw. Voice Media schloss Geschäftskontrakte mit Pornholio, Homegrown Video und Rick`s Cabaret ab. Bei Pornholio handelte es sich um ein Joint Venture-Webprojekt mit der Seite „Blow Me Live“, an Rick`s Cabaret verkaufte Voice Media eine ihrer populärsten Webseiten und erhielt dafür knapp 43% der Aktienanteile an Rick`s. Die Partnerschaft mit Homegrownvideo dauerte einige Jahre und wurde durch deren Mutterfirma „New Destiny Internet Group“ 2004 aufgekündigt und mit einem von ihnen ausgehenden Gerichtsprozess gegen Voice Media Inc. wegen unfairer Geschäftpraktiken beendet (Prozessende Juni 2005) “Cybererotica” ist nicht nur eine Megasite, sondern eine Dachorganisation, die viele Segmente des pornographischen Markts, von “VoyeurDorm”, über „boobtropolis“ und „xxxpassword“ bis “Fuck Force 5” – mit insgesamt über 150 verschiedenen Webseiten (2002) bedient. Bei Cybererotica wurden die ersten Partner-Programme im Internet zu marktfähigen Geschäftsmodellen weiterentwickelt. CECash.com, seit 1996, ist das Webmasterprogramm von Cybererotica.com. 2001 wurde Jason Edwards, der u.a. die Affiliate-Programme „PornDollar“ und „OhMobile“ betreibt, zum Marketing-Direktor von CECash.com ernannt. 2002 kam es zu Kooperationen mit der deutschen „Internolix“ und ihrer „camPointAG“. Ron Levi, einer der Gründer von “Cybererotica” gründete „Netsurprise“ als Gegenstück zum englischen „Netpond“, zeitweise einem der populärsten Adult-Webmaster-Boards. Jonathan Silverstein der Präsident von „Cybererotica“ ist u.a. auch Teilbesitzer von „Elite Cash“, einem weiteren populären Partnerprogramm. 2006 zeichnete für Webseiten von Cybererotica das Unternehmen „Trade News Corporation“, mit Sitz auf den niederländischen Antillen verantwortlich.

GeekTech’s” Besitzer Mike Strouse, betreibt gleichzeitig die Hosting-Firma Archer Communications und zeichnet verantwortlich für das 1996 gestartete Flagschiff des Unternehmens, „PornCity.net“. PornCity bot zu dieser Zeit das erfolgreiche „Free Adult Hosting“ als Geschäftsmodell an.. Kleinere „Freesides“ bekamen freien Webspace und ambitioniertere Webmaster betrieben über den Host ihre eigenen unabhängigen Seiten. Im Gegenzug wurde der Traffic von hunderten dieser Freesites an die kostenpflichtigen Seiten von GeekTech weitergeleitet. Dieses relativ offene Geschäftsmodell dürfte mit einer der Hauptgründe sein warum die in Minneapolis beheimatete Firma von Anti-Spam-Gruppen und zwei der größten Spam-blocking Services, „Spam Prevention Early Warning System (SPEWS)“ und „Spamhaus“, vor der Inkraftretung des Anti-Spam-Gesetzes im Januar 2005, als einer der maßgeblichen Verursacher pornographischen Spams bezeichnet wurde. Zu den bekannteren kostenpflichtigen Webangeboten des Unternehmens gehörten 2004 die Seiten sushichicks.com(Asiatinnen), babeswithboners.com(Transsexuelle) und legsandhose.com. Zu der Unternehmensgruppe gehört das 2000 gestartete Partnerprogramm StiffyCash über welches Webseiten wie Liveteen.com, Allnakedreview.com und PornDVDdirect weitervermarktet werden. Das Porn-City-Netzwerk wird inzwischen von verschiedenen Firmen wie der Calexcio Holding und der Strive Investments betrieben, die in Aruba, einer niederländischen Karibikinsel registriert sind. Mike Strouse ist auch in anderen Geschäftssegmenten aktiv. 2003 fiel die Firma HealthStopUSA durch ihre agressiven Spam-Mail-Werbekampagnen auf, die für ein Hormonpräparat warben, welches den Alterungsprozess verlangsamen, Fettgewebe reduzieren und die sexuelle Potenz steigern soll.

Out the Inbox – Who is responsible for all that pornographic spam? by Dan Mitchell – April 2004 http://www.rakemag.com

Das Unternehmen “RJB Telcom” wurde 1996 von den Brüdern Robert J. und Richard J. Botto gegründet und entwickelte sich zu einem der Majors der Online-Pornographie. Die von der Firma betriebene Webseite „Kara’s Adult Playground“ soll zeitweise zu den 25 populärsten Webseiten im gesamten Internet gehört haben. Das dazu gehörige Unternehmen „MaximumCash“ gilt als eines der ersten Affiliate-Programme. “RJB Telcom” geriet nach einer Anklage des FTC im Oktober 2000 wegen illegaler Abrechnungsmethoden in Kombination mit der Nutzung von Dialern ins Licht der Öffentlichkeit. Im November 2000 sperrte Paycom/Epoch, einer der großen e-commerce-Dienstleister für Adultwebmaster, die Konten von „RJB Telcom“. Das Unternehmen wechselte daraufhin zu „CCBill“. Richard Botto gründete 2000 das Magazin “Razor”, ein Männermagazin, welches in Kanada produziert und von dort in die USA vertrieben wurde. “Razor” positionierte sich auf dem Markt für Männermagazine zwischen Publikationen wie „Maxim“ und „FHM“. Nachdem die Verkaufszahlen drastisch gesunken waren, wurde die gedruckte Ausgabe Ende 2005 eingestellt, während die Online-Version weiterhin besteht. Auf der Webseite richardbotto.com/ wird dem User eine geschönte Biographie desselbigen geboten, die mit keinem Wort seine erfolgreichen Unternehmungen in der Onlinepornographie erwähnt und stattdessen Bezug auf seine Position als Herausgeber von „Razor“ nimmt. 2002 erklärte RJB Telcom neben weiteren führenden Unternehmen der Online-Pornographie wie die „Larry Flynt Productions“ und „Epoch“, das sie in Zusammenarbeit mit der „Internet Content Rating Association (ICRA)“ eine aktive und eindeutige Haltung einnehmen werden, um Kinder vor für sie ungeeigneten Internetinhalten zu schützen. karasadultplayground.com und weitere Weboperationen werden weiterhin von us-amerikanischen Firmen betrieben, während die Megaseiten http://www.karasxxx.com/ und karasxxxamateur.com. von dem Unternehmen „Offendale Commercial BV, Ltd“ betrieben werden. Die Firma ist zwar auch in Cleveland(USA) registriert, hat ihren Hauptsitz aber in den Niederlanden (Amsterdam). Webmaster die an dem seit 1996 bestehende Affiliateprogramm “MaxCash“ partizipieren, schließen einen Vertrag mit der „International Web Innovations, Inc“(Arizona), die das Marketing für die holländische „Offendale Commercial BV, Ltd“ betreiben und der „Digentrix Worlwide Media“, einem New Yorker Unternehmen, das die Lizenzierungsrechte verwaltet, ab.

1996 wurde von Joseph Elkind und John Bennett die in Fort Lauderdale ansässige „Netvision Audiotext“ gegründet, unter dessen Dach sich auch das „Cyber Entertainment Network(CEN)“ befindet. Anfang 2000 teilte Elkind in einem Interview mit der Associated Press mit, dass CEN 14 kostenpflichtige Mitgliederseiten betreibt und sich im Besitz weiterer 3000 Webseiten befindet. In die Öffentlichkeit geriet das Unternehmen 2001 nachdem AOL aufgrund aggressiver Spam-Werbung Anzeige erhob und behauptete das Minderjährige als Webmaster an dem Spamming beteiligt waren und von CEN diesbezügliche Kommissionen erhielten. Das Unternehmen wurde von einem US-Gericht in Virginia wegen Verstoßes gegen den Computer Crimes Act und dem Federal Computer Fraud and Abuse Act zur Zahlung einer nicht benannten Geldsumme verurteilt. 2000 startete Joseph Elkind nach dem Vorbild von YNOT das Webmaster-Magazin Klixxx. Das Onlinemagazin bietet neben einer täglichen Berichterstattung aus der Branche umfangreiche Ressourcen und verschiedene Boards an. Klixxx hat sich inzwischen zu einem populären Webmaster-Board entwickelt, obwohl tendenziell ausgerichtete Unternehmensinteressen in den Artikeln und Tipps deutlich sichtbar sind. 2002 wurde Joseph Elkind von seinem ehemaligen Partner mit juristischen Mitteln aus dem Geschäft gedrängt. Mit der „Private Media Group“ wurde eine Lizenzvereinbarung zur Vermarktung von pornographischen Material via Breitband-Verbindung abgeschlossen. Das CEN-Netzwerk mit Seiten wie truecelebs.com, emailbucks.com, etc. wird von Firmen wie die „Bucks Llc“ und „News Broadcaster N.V.” betrieben, die alle auf den niederländische Antillen registriert sind.

Python Communications wurde in vielen internen Boards der Adultwebmasterszene als eines der führenden Unternehmen der Onlinepornographie benannt, ohne das sich im Internet ausreichende Informationen, die diese Position belegen, finden ließen. Python ist bis jetzt weder in den Fokus us-amerikanischer Justizbehörden, noch in das Licht der Öffentlichkeit geraten. In einem Artikel von AVN aus dem Jahr 1999 heißt es:

„Python Communications is one of the leading adult content providers in the world, probably in the top six, though the intense secrecy inherent to the adult industry makes any sort of reliable comparisons impossible to determine. (…) Picture Python as something like the alien biological organism in The Andromeda Strain, doubling in size every few minutes and threatening the indigenous life forms of the planet, in this case, other content providers. To borrow a phrase from another brutal sport, they definitely have their eyes on the prize. One of Python’s parlor tricks is to stay at least an arm’s length away from any unwanted scrutiny, being content to conquer America from the relative safety of Toronto and Amsterdam, where the European headquarters are located and where van der Poel and his partner Toine Roddenburg hail from.“

1999 gehörten zu den Geschäftsunternehmungen u.a. die Lizenzierung von Nightclubs in den USA unter dem Label „Casa Rosso“ Mit einem gleichnamigen, bekannten Striptease-Club im Amsterdamer Rotlichtbezirk begann 1995 die Unternehmenskarriere der Clubbesitzer und Partner Van der Poel und Roddenburg, die ab 1996 als eine der ersten Live-Sexshows und ein Online-Abrechnungssystem über das Internet anboten. Die “fun.nl”-Domain bestand aus den Webseiten; “Studio17”, eine Internetversion des gleichnamigen holländischen Erotikmagazins, drei weiteren Seiten und der Hauptseite „Red Light District“. Ihre Webseiten wurden populär und generierten einen so hohen Traffic, das sie aus den daraus resultierenden Gewinnen eine rasche Expansion im us-amerikanischen Sektor der Sexindustrie im Bereich der Produktion und Vermarktung von Pornographie realisieren konnten. 2003 war Scott Schalin Präsident von Python Video. Schalin arbeitete vormals bei Hustler, 1996 bei „Club Love“ von der „Internet Entertainment Group“ Warshavsky`s und zwischen 1997 bis 2002 bei „Igallery“. Aly Drummond, eine weitere bekannte Persönlichkeit der Branche, arbeitete jahrelang für „Python Communications“ im Bereich PR und Marketing und leitet inzwischen, im Rahmen ihrer aktuellen Tätigkeit bei AVN, AlyTV, eine eigene TV-Show – wo über Internas der Sexindustrie berichtet und Interviews mit bekannten Pornostars geführt werden. Als Internetoperationen von Python wurden u.a. folgende Webseiten aufgeführt: „ManAlert“(1999, inzwischen cocktalk.com), „Space Amazones“(1999), „I Dream of Teeny“(2003) und die Suchmaschinen „Sexcites“(1997) und naughty.com (1996), die alle eine separate Verlinkung zu weiteren Seiten anbieten. Die Webseiten „Dollarmachine.com“, „python.com“ und „Awesome Content“(1995) bieten Affiliateprogramme und pornographische Inhalte für Webmaster an. Als Betreiber der oben genannten und mindestens 20 weiterer Webseiten treten eine Reihe von Unternehmen wie die “Python Communications Inc », « Global Media Resources » und “Zot Cake Pies” auf, die alle ihren Sitz in Toronto/Kanada haben. Python Video galt 2003/4 als einer der schlimmsten Porno-Spammer im gesamten Internet und wurde aufgrund dessen von mehreren Internet Service Providern ausgeschlossen.

Auf dem 2006 gestarteten „YouPorn“-Portal tritt bei den Webcam-Angeboten die „Van der Poll Internetservice B.V.“ als offizieller Betreiber auf. Die Video-Live-Chat-Plattform „Visit-X“, die sich früher im Besitz der Internolix AG des Verlegers Klaus Helbert befand, ging nach dessen Insolvenz 2004 in den Besitz von Van der Poll über.

Die beliebte Webseite „YouPorn“ ist seit August 2006 online. Der Name lässt bewusst Assoziationen zu „YouTube“ entstehen, mit dem Unterschied, dass bei „Youporn“ ausschließlich pornographisches Material zu finden ist. YouPorn ermöglicht den Usern Videos ohne Registrierung hochzuladen, die dann nach Überprüfung im Flash-Format freigeschaltet werden. Die Clips, überwiegend Amateurvideos, Ausschnitte aus kommerziellen Pornofilmen, sowie dementsprechende Werbespots, bewegen sich in der Regel in der Länge von 15 Sekunden bis 15 Minuten. Als weiteren Service bietet die Seite eine Suchfunktion nach Stichwörtern. Das Angebot ist kostenlos und der User hat die Möglichkeit über einen von mehreren Extradiensten seine favorisierten Filme auf seinem Computer zu speichern. Die Domain wurde bereits Ende 2005 von einer Firma in Kalifornien registriert. Nach kalifornischen Recht können die Betreiber anonym bleiben und müssen als Kontaktmöglichkeit ausschließlich eine e-mail-Adresse angeben. Als Ansprechpartner in Bezug auf Fragen des Copyright fungiert die Firma „Midstream Media International N.V.“ mit Sitz auf den niederländischen Antillen. Laut Artikeln mehrerer Adultwebmasterboards soll Jonathan Toddson YouPorns „vice president of operations” sein. Neben diesem kostenlosen Videoangebot bietet das Portal Zugang zu einer Reihe weiterer Seiten: einem Onlinecasino, ein Webcamportal, ein Sexbloglistening, ein Online-Dating-Service, Chaträume und mit „youporn.plus“ einen kostenpflichtiger Zugang zu den Inhalten von ca. 4000 DVD. „YouSpades“ – ein Onlinecasino mit realen Geldeinsätzen und Gewinnmöglichkeiten – ist ebenfalls über die niederländischen Antillen registriert. Der Firmenname ist „Cyberneedle N.V.“ .Die finanziellen Transaktionen werden über die englische „CN Payment Services Ltd“ abgewickelt. Der Dating-Service wird von AdultFriendFinder angeboten und das Cam-Portal – zumindestens auf der deutschen Seite – ist die bekannte „Visit-X B.V.“ von der „Van der Poll Internetservice B.V.“ ,

Web Power Inc. aus Florida, ist die Muttergesellschaft von “ iFriends (Intimate Friends Network) und der Webseiten SafeSexPlus.com, Amateurs.com, adult-webcams.live.com/ und weiteren. Der Besitzer ist Al Hadhazy. Die dazugehörigen Partnerprogramme sind CE Cash und Click Cash. 1999 wurde kurzfristig das Webzine “GettingIt” gestartet , bei welchem u.a. Jeff Diehl (Mutual Funds Magazine) und R.U. Sirius (Mondo 2000 und Wired) mitarbeiteten, welches allerdings schon im selben Jahr wieder Offline ging. Web Power soll laut Forbes 1998 einen Umsatz von 55 Millionen erzielt haben. (weitergehende Informationen im Kapitel „Social Networking“ und Dating-Webseiten)

Beispiele aus dem mittelständischen Segment

Der Besitzer des Content Providers “Pornholio” ist die kalifornische Firma „Woodland Hills” des Gründers und Präsidenten David Koenig. Das Unternehmen versucht in seinem Angebot sämtliche Nischen, wie Gay, Amateur, Black, alte und übergewichtige Frauen, sowie Voyeurismus abzudecken. Während viele der Konkurrenten Live-Content produzieren und anbieten, hat „Pornholio“ seinen Schwerpunkt auf interaktives Material gelegt. Ungefähr die Hälfte des Angebots von Pornholio war 2000 interaktiv, von dem Grad und der Qualität vergleichbar mit herkömmlichen CD-ROM-Spielen. „Pornholio“ gibt es seit 1997, erzielte seinen Durchbruch auf diesem Markt aber erst 2000. In diesem Jahr stieg die Anzahl der angeschlossenen Webmaster von 68 auf über 600. Diese Vermarktung pornographischen Materials findet inwischen über die Webseite „Holio.net statt, während „Pornholio.net“ als kostenpflichtiges Angebot für den Enduser zur Verfügung steht.

Die Firma “Cyber-Synergism” (www.cybersynergism.com) aus Los Angeles wurde 1995 als eines der ersten Content Provider gegründet. Der Mitbesitzer Mike Rick hatte bereits vorher 10 Jahre als Herausgeber und Agent für Modelle und Photographen im pornographischen Business gearbeitet. Spezialisiert hatte sich “Cyber-Synergism” auf das Leasing von „plug-and-play“-Photogalerien. Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen wird darauf verzichtet die Photographien mit einem Wasserzeichen der Firma zu versehen, so dass der User den Eindruck bekommt, das es sich um selbstproduziertes Material der betreffenden Webseite handelt, weswegen viele Adult-Webmaster Kunden bei “Cyber-Synergism” waren. Inzwischen hat das Unternehmen sein Portefolio erweitert und bietet außerdem als weiteres Standbein Systemadministration und Programmierung für UNIX, Linux und Windows-Systeme an.

Die “Lightspeed Media Corp” von Steve Jones wurde 1999 mit der Webseite “Lightspeed University” gegründet. 2005 beschäftigte die Firma 15 Mitarbeiter und betreibt ein Netzwerk von über 30 Mitgliederseiten, bei einem Gesamtumsatz von $5Millionen und einem Gewinn von $1 Million. Lightspeed Media hat sich in ihrem Angebot auf jugendliche Modelle, die oft jünger als 18 Jahre wirken, spezialisiert und vermarktete sie lange unter Begriffen wie „barely legal“ und „barely 18“. Einen Namen hat sich das Unternehmen u.a. durch ausgefallene und aufwendige Events- und Promotionaktionen gemacht, wie z.b. die Anmietung von Sportflugzeugen, um Teilnehmer einer brancheninternen Convention in Las Vegas kostenlose Freiflüge zu offerieren.

Atlas Multimedia Inc”, eine 1996 gegründete kalifornische Firma mit 7 Mitarbeitern (2003), hat sich auf die Produktion, Werbung, das Hosting und die Wartung von Porno-Star-Webseiten spezialisiert. Das Partnerprogramm „Porn Star Dollars“, 1998 gestartet, beinhaltete 2003 insgesamt 18 Webseiten und Wiederverkaufsprogramme für „Red Light District Video“ und „Seymore Butts“, die neben „Metro Video“ und vielen einzelnen Pornostarlets zu dem Kundenklientel gehören. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Firma bereit über 400 pornographische Webseiten produziert und managte ca. 30 kostenpflichtige Mitglieder-Seiten und ca. 100 sogenannte Free-Sites. Die separate Hosting-Firma des Unternehmens ist „SplitInfinity“.

Die Firma “Cyberheat Inc.”( Tucson ) mit ihrem Affiliate Programm “TopBucks Inc” wurde 1996 gegründet und bietet über 100 kostenpflichtige Webseiten an. 2004 wurde mit „Pink Visual Productions“ eine eigene Videoproduktion gegründet, die sich auf die Nische des „Reality Porn“ spezialisiert hat und inzwischen knapp 50 Titel realisiert hat. TopBucks, seit 1997 betrieben, hat nach eigenen Angaben über 6000 aktive Webmaster in ihrem Programm. Der Besitzer Don V. Ho wurde 2005 zusammen mit sechs weiteren Unternehmen seitens des FTC wegen der Verletzung des CAN-SPAM Act (Controlling the Assault of Non-Solicited Pornography and Marketing Act) angeklagt. Ihm wurde vorgeworfen illegale e-mails mit pornographischen Inhalten als Kundenwerbung versandt zu haben. Im Gegensatz zu anderen betroffenen Unternehmen, die sich zur Zahlung von Strafgeldern bereit erklärten, bestritt Cyberheat Inc die Vorwürfe vehement.

Raffi Vartanian, der seit 1989 unternehmerisch in der Sexindustrie tätig ist, ist Gründer und Geschäftsführer von „AdultLounge”, “Adult Lounge Productions” und „WorldwideContent.com“. „AdultLounge.com” ist ein Partnerprogramm für Adult-Webmaster mit einem Netzwerk von über 100 Webseiten, “Adult Lounge Productions” ist die dazugehörige Video- und Web-Produktionsfirma und über „WorldwideContent“ wird ein Großteil des Materials für Webmaster zum Verkauf angeboten. (2003) Im Zuge der weiteren Expansion ging das Unternehmen Geschäftskooperationen mit verschiedenen Filmstudios ein, u.a. mit „Legend Videos“ (2004) und „Acid Rain Productions“ (2005).

NuWeb Solutions“ ist ein Unternehmen aus Florida, das aus den Strukturen einer 1998 bankrott gegangen Firma gebildet wurde um in den Bereich der Online-Pornographie zu investieren. Zeitweise war das Unternehmen an der Börse notiert. Bald darauf übernahm die NuWeb Solutions „Pornication“, einen der damals führenden Provider von interaktiven Live-Video-Material. Pornication wird inzwischen von einem in den Niederlanden registrierten Unternehmen betrieben.

Mistress Scarlet ist der Name einer Domina, die u.a. Besitzerin der Firma “Goddess Consulting” ist und 1997 ihre Webseite http://www.mistressscarlet.com startete. Mistress Scarlets BDSM-Webseite war anfangs aufgebaut wie ein Bulletin Board und erzielte schnell einen hohen Traffic. Die Seite bot Geschichten und Photos von ihr, Photos von Klienten während ihrer Sitzungen, Amateur-Gallerien, Chat-Rooms, Boards und aktuelle Termine der BDSM-Szene. Miss Scarlet betrieb daraufhin mehrere „Free Sides“ über ein Alterbestätigungsprogramm und schloss sich dann dem „YNOT“-Netzwerk und dem „Condom-Projekt“ an und verdiente ihr Geld überwiegend mit der Promotion anderer Webseiten, die an die speziellen Interessenlagen ihrer Klienten anknüpften.

ClubJenna” ist eine Webseite des Pornostars Jenna Jameson, die sich ihre Popularität im Internet für ihr eigenes Geschäft zu Nutze gemacht hat. Mit einem Startkapital von $250.000 und dem technischen Support der Firma „Digital Atmosphere Development (DAD)“, welche auch mit Danny Ashe zusammenarbeitet, folgte der Start up im Jahr 2000. Zuerst bot die Seite überwiegend Material von Jenna Jameson an, ging dann aber dazu über Auftrags-Portefolios, bzw. eigene Webseiten für Starlets aus der Pornobranche unter dem Dach von ClubJenna zu realisieren. Die Firma produziert Filme und Videos für die Vivid Entertainment Group und lizenziert Jamesons Namen als Label für andere Adult-Produkte. ClubJenna Inc soll neben der eigenen Webseite über 150 Webseiten für die bekanntesten US-Pornofilmstars betreiben. Im Sommer 2006 übernahm Playboy Enterprise das Unternehmen Club Jenna Inc.. Die Übernahme beinhaltet die Filmproduktion, eine Bibliothek an Videofilmen, einen DVD-Versand und das Netzwerk von Webseiten des von Jenna Jameson gegründeten Unternehmens.

Quelle: AVN-Online, “ClubJenna.com: Triple Threat, 5-1-2001

Falcon Foto”, ein Content-Provider, stellt eine Bibliothek von über 1 Million pornographischer Bilder(2002), mit einem besonderen Fokus auf sämtliche Nischen-Genre und vermarktet sie über die gleichnamige Webseite. Das Unternehmen hielt nach eigenen Angaben ungefähr die Hälfte der Lizenzrechte des photographischen Materials an dementsprechenden Artikeln in Magazinen wie Penthouse, High Society, Leg Show, Barely Legal, UK Playboy und Hustler’s Busty Beauties. Webmasterin und Präsidentin des Unternehmens ist Gail Harris. Sie begann ihre Karriere als Photomodell in England, ging dann in die USA und arbeitete in verschiedenen Bereichen, bis sie dann die Konzepte und das Layout für die Magazine „Hometown Girls“ und „Barely Legal“ entwickelte, zwei Publikationen der Larry Flint-Unternehmensgruppe. Dann verkaufte sie ihre Anteile an diesen Magazinen und gründete „Falcon Foto” als einen Internet-Content-Provider. Mittlerweilen hat sich „Falcon“ zu einem Markennamen für qualitativen pornographischen Gay-Content entwickelt. Zur Muttergesellschaft „Conwest ResourcesInc.“ gehören „Falcon Studios“, „Jocks Studios“, „Mustang Studios“ und „Falcon International Collection“. 2006 schloss die LFP Broadcasting zur Gründung eines eigenen Gay-Pay_TV-Kanals einen Geschäftskontrakt zur Nutzung der Filmbibliothek Falcons ab.

Präsident von Falcon ist inzwischen Jason Tucker, der Ehemann von Gail Harris. Jason Tucker ist ebenfalls Gründer der Software-Firma Playa Solutions, die eine Software entwickelt hat, welche eine variable kommerzielle Nutzung von Webcontent ermöglicht. Wenn beispielsweise ein User den Play-Button eines Videoclips anklickt, schaltet sich die Software ein, fordert und bietet dem User Bezahlverfahren an oder spielt den Clip kostenfrei ab, sofern der User sich bereit erklärt dazugehörige Werbung zu konsumieren. Außerdem ist Jason Tucker Vorstandsmitglied der PAK Group. Die PAK Group unterstützt und berät Porno-Produzenten bei der Wahrnehmung ihrer Urheberrechte und dokumentiert und verfolgt Copy Right-Verletzungen. Tucker ist über Falcon Foto bereits seit 2003 juristisch gegen Copy Right-Verstösse vorgegangen. Zu den Unternehmen gegen die Falcon Foto wegen Copyright-Verletzungen juristisch vorgegangen ist, gehört u.a. Porn Kings. Dessen Besitzer, Lucas Bradfield, wurde vorgeworfen von 2003(Dez.) bis 2006(Aug.) Photos von Falcon in den Thumbnail-Galerien seiner Webseiten verwendet zu haben. Die betreffenden Bilder wurden im August 2006 entfernt, Porn King verweigerte aber einen finanziellen Ausgleich an Falcon für den Zeitraum der kommerziellen Nutzung des Materials. 2007 strengte Falcon ähnlich gelagerte Prozesse an, u.a. gegen die südkalifornische Noble Developments Inc und der Centurion Ltd., deren operative Basis in Amsterdam liegt. Der Centurion wurde vorgeworfen bei mehr als 700 Photos, die dann auf ca. 300 Webseiten des Unternehmens verwendet wurden, die Copy Rights missachtet zu haben.

Quelle: AVN-Online, “www.falconfoto.net: The ‚World’s Largest‘ Library of Erotic Photos Goes Online”,  9-1-1999

Die Helmy Enterprises Inc. betreibt neben sieben pornographischen Premium-Webseiten, zwei Affilliate-Programme (TrueClicks und SuperPartners),  das populäre Webmaster-Board XBiz.com und 4adultsonly.com, wo Escortservices, überwiegend aus dem angelsächsischen Sprachraum (2800 Einträge (11/09)) ihre Dienste anbieten. Alec Helmy ist in den USA und im globalen Internetgeschäft bekannt für seine Innitiativen der Branche ein respektables und seriöses Image zu verschaffen. Er gilt als Innovator und einer der Gründer der ASACP (Adult Sites Against Child Pornography) und betreibt seit 2002 die Webseite „Best Practices in Adult Video“ (BPAV) auf der statuarisch Verhaltensregeln von Pornofilmproduzenten im Umgang mit ihren Darstellern festgelegt werden. Die Intention dieser Webseite ist getragen von dem Gedanken, das ein verantwortungsbewußter und respektvoller Umgang von Produzenten mit ihren Darstellern ein Schlüssel für den Schutz der Reputation und des Images der gesamten Pornofilmindustrie darstellt. Zu den Unterstützern zählten neben Dachverbänden wie die Free Speech Coalition und der AVN im November 2009 über 80 Firmen, u.a. Bravo Models Media, Pure Play Media und Webmaster Central.

Grooby Productions wurde 1996 gegründet und hat sich als ein Produzent von Transgender-Pornographie etabliert. Mit ihrer transsexuellen Webseite „Shemale Yum“, boten sie als erste ein kommerzielles Modell in diesem Nischensegment an. Ende 2008 hostete das Unternehmen 12 Shemale/Transgender-Webseiten und betreibt ein eigenes Filmstudio. Grooby produziert jährlich ca. 2000 Photo/Video-Sets für die Webveröffentlichung und um die acht DVD-Produktionen. Das Internetportal bietet zwei kostenfreie Foren für Transexuelle an (Ladyboy/TGirltalk) und sponsort den „Tranny Award“. Das Unternehmen beschäftigte 2008 sieben Mitarbeiter in ihrem Hauptsitz in  Honolulu/Hawaii und weitere 25 weltweit.



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